Dorothee Reichert ANDERS 21.Juni 2016

Doro

 Einzelausstellung 21.06. 2016 – 16.07.2016

Doro

Anders sein, bedeutet auffallen, sich von der Masse abheben, nicht den Konventionen einer Gesellschaft zu entsprechen – ob man will oder nicht.

Das „Andere“ wirft Fragen auf, kann Spannungen erzeugen, kann faszinieren. Was ist eigentlich anders? Und wie geht jeder für sich damit um?

Lassen wir uns darauf ein, oder blocken wir es ab?
Mit der Ausstellung „ANDERS“ möchte Dorothee Reichert den Reiz der Andersartigkeit betonen. Es ist die stille Farbwahl, die ihre Bilder prägen.

Monochrom abgestimmte Töne in denen mittendrin ein ganz anderer Impuls schwingt. Ein stimmiges Farbenspiel umspannt einen kontrastierenden Punkt.

..Anderes in unserer Mitte. Begegnen wir ihm mit Neugierde oder Angst? Eine Frage die wir im Grundsatz auf sämtliche Veränderungen unseres Lebens stellen können. Welcher Typ ist uns sympathisch? Der, der mit viel Neugierde auf alle Veränderungen zugeht oder der sich einigelnde, abblockende, traditionelle? Oder ist da noch wer in der Mitte? Der Neugierige, der Unbekanntem offen gegenübersteht, seine eigenen Werte aber dennoch weiterhin bewahrt haben will….. der neugierige Traditionelle?!

Lange schon ist es außer Mode angepasst zu sein und groß sind die Bemühungen alles zu sein – außer gewöhnlich. Wir würdigen, schätzen oder tolerieren viele Arten der Andersartigkeit, wollen den Kontrast der doch den Reiz ausmacht. Nicht immer das gleiche Einerlei und nicht diese spießige Ordnung, aber bitteschön: keine ausufernde Unordnung.

Mit der Ausstellung „ANDERS“ möchte Dorothee Reichert den Reiz der Andersartigkeit betonen. Es ist die stille Farbwahl, die ihre Bilder prägen. Monochrom abgestimmte Töne in denen mittendrin ein ganz anderer Impuls schwingt. Das stimmige Farbenspiel umspannt einen kontrastierenden Punkt.

Einer vergleichbaren Spannung unterliegt zurzeit unsere Gesellschaft. Plötzlich ist ganz viel „ANDERES“ zwischen uns. Andere Gesichter, andere Sprachen und Kulturen, andere Werte und immer noch viel Zuspruch. Gleichzeitig Angst und Verunsicherung, dass alles nicht so geschultert werden kann wie gewünscht. Vergessen dürfen wir dabei nicht, dass auch im Vorfeld nicht alles perfekt war, nur bietet sich jetzt eine neue Projektionsfläche. Es wird Reibereien und Konflikte geben, welche hoffentlich friedlich und mit gutem Willen ausgetragen werden.

An uns selbst liegt es, allem Neuen Positives abzugewinnen.

Es ist da, wir müssen es nur erkennen.